Intensivpflege im südlichen Sachsen-Anhalt, in Nordsachsen und den angrenzenden Teilen Thüringens.

Leipziger Chaussee 147 - 06112 Halle (Saale)

Projekt 1: Digitalisierung der Pflege

Die Mission der Intensiv Team Dietrich & Siedel GmbH liegt darin, dass intensivpflegebedürftige Patienten wieder die Geborgenheit und Zufriedenheit eines Lebens im eigenen Zuhause oder in einer Wohngemeinschaft erfahren dürfen. Dies ermöglichen wir durch den Einsatz von examinierten und speziell geschulten Fachkräften und gewährleisten professionelle Pflege bis zu 24 Stunden am Tag.

Wir legen neben einer qualitativ hochwertigen intensivpflegerischen Versorgung der Patienten weiterhin sehr viel Wert auf die Unterstützung der Angehörigen bei den Verhandlungen mit Kranken- und Pflegekassen und auf die Unterstützung bei der Kommunikation mit Ärzten. Dabei agieren wir nicht nur als Dienstleister in Bezug auf intensivpflegerische Tätigkeiten, sondern stehen den Patienten und Angehörigen auch als Partner jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. So kann das Leistungsspektrum nach individueller Vereinbarung auch Kindergarten- oder Schulbegleitungen, Ausflüge, Reisen und Begleitungen zu Therapien und ambulanten Untersuchungen umfassen.

In der Intensivpflege werden notwendige Dokumentationen vor Ort bei dem Patienten auf den entsprechenden Formularen niedergeschrieben. Dabei ist die zeitliche Verzögerung und der erhöhte Aufwand für die Übermittlung von Informationen oder Formularen, zum Beispiel für die Erstellung von fachpflegerischen Gutachten, Kontaktaufnahmen mit Ärzten, Kranken- und Pflegekassen sowie das Erzeugen der Abrechnung, besonders problematisch.

Wir möchten mit dieser Förderung die für die Intensivpflege relevanten Prozesse von analog auf digital umstellen. Um dies realisieren zu können ist die Anschaffung einer Software, die sich auf den Bereich der Intensivpflege spezialisiert hat, notwendig. Diese Software benötigt unter anderem Module für die Erstellung von Pflegeplanungen und die Dokumentation der Versorgung unserer Patienten, für die Kommunikation mit Mitarbeitern und Vertragspartnern sowie die Abrechnung mit den Krankenkassen. Notwendige Informationen können in Echtzeit übermittelt werden, der Verwaltungsaufwand sowie der Prozess der Abrechnung wird optimiert.

Besonderen Wert legen wir auf eine papierlose Dokumentation im Patientenhaushalt. Im Zuge der Anschaffung der Software muss zudem die Hardware erweitert werden. Es ist der Kauf eines leistungsfähigeren Servers und pro Patient ein Laptop, Maus und Drucker geplant. 



Projekt 2: Weiterbildung unserer Mitarbeiter

Für den theoretischen Part der Weiterbildung unserer Mitarbeiter zur „Pflegefachkraft für außerklinische Beatmung (DIGAB Basiskurs)“ haben wir einen Zuschuss „Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB“ aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) beantragt und die Zusage für die berufliche Weiterbildung erhalten.

Durch diese 40 Stunden umfassende Fortbildung, durch einen DIGAB zertifizierten Kursanbieter, möchten wir unseren Mitarbeitern die fachspezifischen Voraussetzungen für die Versorgung unserer Patienten vermitteln.

In Anlehnung an die S2 Leitlinie „nichtinvasive und invasive Beatmung als Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz“ wurde diese Zusatzausbildung entwickelt. Sie besteht aus diesem geförderten Theorieteil und wird ergänzt durch ein klinisches und außerklinisches Praktikum.

Projekt 3: Weiterbildung unserer Mitarbeiter

Für den theoretischen Part der Weiterbildung unserer Mitarbeiter zum „Pflegeexperten für außerklinische Beatmung (DIGAB)“ haben wir einen Zuschuss „Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB“ “ aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) beantragt und die Zusage für die berufliche Weiterbildung erhalten.

Durch diese 120 Stunden umfassende Fortbildung, durch einen DIGAB zertifizierten Kursanbieter, soll das Wissen von unseren Pflegefachkräften in der Beatmungsversorgung vertieft und erweitert werden. Diese Pflegefachkräfte sind in unserem Unternehmen als Springer oder Teamleiter eingesetzt und können zukünftig die Funktion eines Fachbereichsleiters übernehmen.

In Anlehnung an die S2 Leitlinie „nichtinvasive und invasive Beatmung als Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz“ wurde diese Zusatzausbildung entwickelt. Sie besteht aus diesem 120 Stunden Theorieteil und wird durch ein Praktikum in einem Weaningzentrum oder Zentrum für außerklinische Beatmung ergänzt.